Nationalpark Wattenmeer

Ein Wattenmeer
Eine gemeinsame, globale Verantwortung

Das Wattemeer bildet das größte zusammenhängende Sand- und Schlickwattsystem der Welt, in dem dynamische Prozesse in einem weitgehend ungestörten Naturzustand ablaufen können. Es erstreckt sich über 500 km entlang der Küstenlinie dreier Länder: den Niederlanden, Deutschland und Dänemark. 2009 wurde das Wattenmeer aufgrund seiner global herausragenden geologischen und ökologischen Bedeutung in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Nirgendwo auf der Welt hat sich unter dem Einfluss der Gezeiten eine vielfältigere Landschaft entwickelt, die sich noch heute ständig verändert. 

Zugvogeltage

Während der Zugvogeltage dreht sich an der niedersächsischen Nordseeküste und auf den Ostfriesischen Inseln alles um die Zugvögel. Tausende von Zugvögeln aus dem hohen Norden nutzen zu dieser Jahreszeit das Wattenmeer, um sich zu erholen und für die Weiterreise in den Süden zu stärken. Der diesjährige Titelvogel ist der Knutt.

Die Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer bieten mit über 250 hochwertigen Veranstaltungen die einmalige Gelegenheit, den faszinierenden Vogelzug hautnah zu erleben und die enorme Bedeutung des Wattenmeeres für den Vogelzug zu erfahren.

Hunde im Nationalpark

Mit dem Hund im Nationalpark – die wichtigsten Regeln

Um den Schutz von Tieren, Pflanzen und Landschaft im Wattenmeer mit Erholung, Naturerlebnis und anderen menschlichen Bedürfnissen in Einklang zu bringen, ist der Nationalpark in drei Zonen eingeteilt. Für Hundebesitzer sind folgende Regelungen wichtig:

In der Ruhezone müssen sie Ihren Hund anleinen und auf den zugelassenen, markierten Wegen bleiben.
Auch in der Zwischenzone muss Ihr Hund angeleint sein. Während der Brutzeit, vom 1.4. bis 31.7., müssen Sie in den Salzwiesenbereichen auch dort auf den markierten Wegen bleiben.

Für die Erholungszone gilt die allgemeine Anleinpflicht in der freien Landschaft während der Brut-, Setz- und Aufzuchtszeit (01.04.–15.07. eines jeden Jahres; § 33 des Nds. Gesetzes über den Wald und die Landschaftsordnung). An den Stränden können während der Brutzeit besondere Zonen zum Schutz der Strandbrüter ausgewiesen sein. Darüber hinaus regelt die jeweilige Gemeinde, wann und wo Hunde angeleint werden müssen bzw. frei laufen dürfen. Erkundigen Sie sich bitte vor Ort, ob es einen Hundestrand oder ähnliche Angebote gibt.

Wattwandern: Wattwandern ist mit angeleintem Hund möglich. Bitte prüfen Sie aber, ob Sie Ihrem vierbeinigen Freund das Trittrisiko in Muschelschalen zumuten wollen.

Hunde im Nationalpark

Nationalpark
Niedersächsisches Wattenmeer

Hier finden Sie Informationen über das Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer.

Das Wattenmeer vor der niedersächsischen Nordseeküste ist seit 1986 als Nationalpark geschützt. Mit einer Fläche von rund 3.450 km² ist es der zweitgrößte deutsche Nationalpark. Es ist gleichzeitig UNESCO-Biosphärenreservat und Teil des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer